Wir werden mit der Muttererde blühen



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Wenn ein Virus den Körper betritt, reagiert das Immunsystem nur dann darauf, wenn das Virus eine ernsthafte Gefahr für das System darstellt. Ein schwaches Virus wird vom Immunsystem erst gar nicht wahrgenommen.

Und wenn das Immunsystem eine Gefahr spürt, reagiert es sofort und fängt an, das Virus zu bekämpfen, um das System – den Körper – zu beschützen.

In diesem Fall ist das System – der Körper – gesund und das Virus „bösartig“. In unserem Fall ist das System krank und wir sind die gutartigen „Viren“, die für sie eine Gefahr darstellen. Aber das Prinzip ist das Gleiche.

Das heißt, es ist ein wunderbares Zeichen, dass wir zensiert und auf den Demos angegriffen werden! Das „Immunsystem“ eines kranken Systems reagiert auf uns, weil es uns wahrnimmt und sich dadurch gefährdet fühlt, weil wir eben stark sind. Denn ein schwaches Virus wird erst gar nicht wahrgenommen, weil es keine Gefahr darstellt.

So lange sie uns bekämpfen, nehmen sie uns wahr, und wir wollen wahrgenommen werden! So lange sie uns befeinden, haben sie Angst vor uns, und wir wollen ihnen angst machen. So lange sie uns zu Felde ziehen, stellen wir eine Gefahr für sie dar, und wir wollen gefährlich bleiben! Deswegen äußern wir weiterhin unsere Meinung öffentlich aus, und gehen auf Demos! Deswegen bleiben wir im Widerstand.

Morgen ist Frühlingsanfang und es finden viele Demos statt. Es wird einen Frühlingsputz geben für unser Inneres, und wir werden uns von dem Dreck und dem Müll, mit dem sie uns seit einem Jahr schon beschmeißen, schütteln und bereinigen. Danach richten wir die Kronen und werden mit der Muttererde blühen. Und wir werden Samen säen, die und bei der nächsten Ernte die Früchte der Liebe ernten lassen.

Ich bete und hoffe aus dem ganzen Herzen, dass die freien Seelen, die funkenden Lichtteilchen zahlreich erreichen werden, auch wenn die Demos verboten werden. Denn, wenn wir stark und zahlreich genug sind, und zusammenhalten, dann hat ihr „Immunsystem“ gar keine Chance mehr gegen uns, und wir werden sie zerstören! Wenn das Licht sich weit genug ausbreitet und hell genug ist, dann wird der Schatten verschwinden.

Klappentext:

„Ich hab‘ alles auf Rot gesetzt und das Rad hielt bei Schwarz an. Ich hab‘ verloren“, geht der 34-jährigen Langzeitreisende Sara durch den Sinn, während sie am Flughafen in Kuala Lumpur steht und die auf- und absteigende Flugzeuge beobachtet.

Was ist der Preis für Freiheit und wie weit würdest du gehen, um deinen Herzenswunsch zu erreichen? Bist du bereit, alles aufzugeben; das Bedürfnis nach Sicherheit, Stabilität, Gewissheit, und dich von allen konventionellen Werten, Vorstellungen und gesellschaftlichen Erwartungen zu lösen, wenn dein Herz es von dir verlangen würde, wenn das der einzige Weg zur Liebe wäre?

Das kleine, schwarze Fischlein handelt von der inneren Reise einer gebürtigen Iranerin, die auf der Suche nach Freiheit und wahrer Liebe, sich selbst verliert und (wieder) neu findet.

Mit viel Offenheit und Ehrlichkeit berichtet sie von den Herausforderungen, die ihr auf diesem Weg gestellt werden, und von der dunkelsten Zeit ihrer Reise.

Hat sie wirklich verloren?

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