Jahresrückblick 20/21: Von der Erde bis zum Mars

Dieser Artikel als Video hier.

Heute ist es genau ein Jahr seit der Machtübergabe zu Corona-Monarchie in Spanien, und ich dachte, einen kurzen Jahresrückblick zusammenzustellen.

Am Samstag, den 8. März 2020 besuchte ich einen Flohmarkt in der Innenstadt von Barcelona. Um von meiner Wohnung dahin zu gelangen, musste ich erst in einen Bus und danach in eine Bahn steigen.

Der Flohmarkt fand in geschlossenen Räumlichkeiten statt. Menschen standen in der Schlange, um reinzukommen. Das hatte nichts mit irgendwelchen „Sicherheitsmaßnahmen“ zu tun, sondern schlicht und einfach damit, dass viele Besucher da waren. Der Raum war rappelvoll. Bilder, die wir bald nur noch aus unseren weit zurückgelegten Erinnerungen kennen werden und unsere Nachkommen nur noch aus Science-Fiction Filmen. „Boah! So viele Menschen in einem Raum! Abgefahren! Die hatten ja nicht alle Tassen im Schrank“, werden sie dann denken.

Dort im Flohmarkt verweilte ich für eine geräumige Zeit und kam in viel ungewollten Körperkontakt mit mehreren menschenähnlichen Wesen. Auf dem Weg zurück, nahm ich die U-Bahn, die genauso rappelvoll war, wie der Flohmarkt zuvor. Menschen klebten aneinander. Ein junger Mann, der direkt neben mir stand, hustete mir fast ins Gesicht, ohne dabei seinen Mund zu bedecken, und alle lachten.

Am „Plaza de Universidad“ stieg ich aus der Bahn, um den Bus zu nehmen, und dort wurde mir erst klar, warum die Bahn zuvor so voll gewesen war: Das war der Internationale Frauentag und eine große Demo war organisiert. Wie konnte ich auch so etwas vergessen haben und das auch noch als eine „Frau“. Der gesamte Platz und alle Straßen drum herum waren gesperrt. Das war – neben den katalonischen Demos für die Unabhängigkeit – die größte Demonstration, die ich je live erlebt habe. Es waren so viele Menschen da, dass ich mich kaum fortbewegen konnte.


Am darauffolgenden Mittwoch bei der Arbeit wirkten meine Studenten ziemlich durch den Wind. Chaos herrschte. Ich fragte eine Studentin nach dem Grund der Unruhe, und wurde aufgeklärt.

„Es wird davon gesprochen, dass wir eventuell für zwei Wochen in Homeoffice müssen, und es ist unklar, ob es genug Laptops zur Verfügung stehen“, sagte sie.

„Wird das Büro umgebaut oder warum Homeoffice?“, fragte die Ahnungslose ich.

„Na, wegen Corona!“, lautete ihre Antwort, und zündete den ersten Funken in meinem Geist.

Am Donnerstagmorgen wurde mein Kurs für Freitag abgesagt und kurz darauf folgte eine Absage nach der anderen und ich ahnte Schlimmes.

Am Freitagabend nach meinem Spaziergang im Wald besuchte ich den kleinen Supermarkt bei mir um die Ecke, um Milch zu kaufen. Als ich den Laden betrat, traute ich meinen Augen nicht. Der kleine Discounter, den ich sonst immer mit höchstens drei Kunden und zwei Verkäufern geteilt hatte, sah aus wie ein Ameisenhaufen! Menschen krabbelten über- und ineinander, jeweils einen randvollen Einkaufswagen vor sich hinschiebend und Panik aus jeder Zelle ihres Wesens ausstrahlend. Das Sauerstoffgehalt des kleinen Raumes befand sich in dem kritischen Bereich so, dass ich fast eine Atemnot bekam und mich zum Gehen umdrehte. Aber der Gedanke an den morgendlichen Kaffee ohne Milch hielt mich zurück und führte mich zum Kühlschrank des kleinen Ladens. In der Schlange traf ich einen Nachbarn und erkundigte mich bei ihm über den Grund des Wahnsinnes.

„Kommen einige Feiertage hintereinander oder warum wird hier eingekauft, was das Zeug hält?“, fragte ich immer noch ahnungslos.

„Die Regierung hat gesagt, wir sollen für zwei Wochen einkaufen. Ab morgen haben wir absolute Ausgangssperre“, klärte er mich auf.

„Wenn die Regierung morgen sagte, wir sollten uns alle erhängen, sollen wir das dann auch tun?“, fragte ich ihn.

In der Tat dauerte es einige Tage bis Wochen, bis ich den Begriff „Ausgangssperre“ begreifen konnte. Das alles kam so übernacht, dass keiner von uns die Zeit hatte, zu verstehen, was um ihn geschah.

Für den Sonntag hatte ich ursprünglich einen Ausflug mit meinen Mitbewohnern geplant, der selbstverständlich von ihnen abgesagt wurde, mit der Begründung. „Ich glaube, du kapierst nicht, was hier abgeht! Der Präsident hat gesagt, wir dürfen das Haus nicht verlassen.“

Ohne diese Aussage große Aufmerksamkeit zu schenken, machte ich den Ausflug ganz alleine und wanderte über 20 km hin und zurück von meiner Wohnung zu Tibidabo in den Bergen. Das war eine tolle Erfahrung, die sonst so überfüllte Großstadt Barcelona ganz alleine für mich selbst zu haben. Ich tanzte auf der Straße, sang und tat auch sonst alles, was man sich in einer Straße voller Menschen vielleicht nicht erlauben würde. Und weil mir die Solitude und die saubere Luft so gut gefielen, und ich sogar Mitten auf der Straße Tiere sah, die man sonst in Wildnis trifft, wie Wildschweine beschloss ich, täglich lange Wanderungen zu unternehmen, bis die Polizei mir den Spaß verdarb, mich mitten im Wald erwischte und mir die Leviten las.


Ausblick auf Barcelona von Tibidabo aus

Vor einigen Tagen sagte jemand: „Die landesweiten Demos zum Internationalen Frauentag in Spanien sollen mit ein Grund für die schnelle Ausbreitung des Virus hier zu Lande und die hohen Zahlen der Infizierten und Toten gewesen sein.“

An dieser Stelle wollte ich mich als „safe“ markieren, und bekannt geben, dass ich mich während jenes „kritischen Zeitraumes“ an mehreren dicht bevölkerten Orten in einer „Risikozone“ wie Barcelona befunden hatte, und es sogar ohne Maske, Desinfektion und sonstiges überlebt habe, ohne einmal ein Schnupfen gehabt zu haben oder gar gestorben zu sein.

Ich weiß, dass dies tatsächlich nur ein Wunder sein konnte, heute so gesund und munter hier zu sitzen und darüber zu berichten, wie ich solch einer großen Gefahr entkommen bin. Rückblickend, wenn ich über mein Verhalten reflektiere, würde ich sagen: „Wie konnte ich nur so blauäugig sein und mich in so eine große Gefahr bringen. Was war ich ein Glückspilz, dass mir nichts passiert ist, nachdem die Weltbevölkerung sich in den letzten 364 Tagen halbiert hat, und die Sterberate so große war, dass die arme Geburtsrate nicht mehr hinterherkommen konnte.“ Welch Wunder auch, wenn die doofen Babys im Bauch den Sicherheitsabstand zu der Mutter nicht halten und keine Masken tragen! Was soll aus der Menschheit werden, wenn die Babys schon so ahnungslos zur Welt gelassen werden?

So, nun! Was passierte in den letzten 364 Tagen auf dem Planeten „Erde“? Das sind so viele Dingen gewesen, dass ich stundenlang plaudern müsste, wenn ich das alles wiedergeben wollte, deswegen bleibe ich bei dem wesentlichen Teil.

In Tansania wurde eine Papaya positiv auf Covid-19 getestet. Die Impfung kam zu spät für sie. Sie ist leidenvoll gestorben. Video hier.

Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde weltweit abgeschafft.

In China herrscht in der Zwischenzeit die absolute Überwachung. Mit einer Bevölkerung von 1.4 Milliarden, heißt dies, dass 18% der Weltbevölkerung bereits unter hundertprozentiger Überwachung steht. Video hier.

In Österreich wurden Städten vom Militär abgeriegelt. Ein- und Austritt nur mit einem negativen PCR-Test möglich. Link hier.

In Israel wurde bereits rund 50% der Bevölkerung mit einem ungeprüften, nicht zugelassenen Impfstoff geimpft, dessen Kurzzeit- und Langzeitnebenwirkungen nicht einmal Gott persönlich kennt. Die Tiere sollen sich riesig gefreut haben, dass sie ausnahmsweise nicht für die menschlichen Zwecke und Versuche sterben mussten. Doch habe sich die „Corona-Lage“ in dem besagten Land trotz des fleißigen Impfens kaum geändert. Aber das ist zweitrangig, und hat bestimmt nichts mit dem – wie Lauterbach es sagen würde – erstklassigen Impfstoff zu tun. Wichtig ist, dass es in Israel bereits eine zweitklasse Gesellschaft gibt, in der die Ungeimpften kaum noch etwas unternehmen dürfen.

Millionen von Menschen wurden weltweit mit einem nicht validierten PCR-Test auf irgendetwas getestet. Wozu dieser Test nun dienen soll und welche Rolle sie in diesem Drama spielt – neben der Geldmacherei für Drosten und seine Freunde und der Erhöhung der Falschpositiven und der damit verbundenen Panik, ist bis heute unklar. Doch eins steht nachweislich fest: Dieser PCR-Test kann vieles, außer das Sars-Cov-2-Virus nachzuweisen.

Tausende von Selbstständigen und Kleinunternehmern haben bereits ihre Existenz verloren, auch wenn manche diese schmerzhafte Erkenntnis noch nicht bewusst wahrnehmen wollen.

Schweden wurde bereits ausgelöscht und dessen Einwohner lassen aus dem Jenseits grüßen, weil es dort keine zerstörerischen, menschenquälenden Maßnahmen gegeben hatte.

Die Suizidrate hat sich weltweit verdreifacht. Als ich in der Suchmaschine nach Zahlen suchen wollte und den Begriff „Selbstmord“ eintippte, war der erste Vorschlag, der erschien, eh ich das Wort zu Ende geschrieben hatte, „Selbstmordanleitungen“, und der zweite lautete, „Selbstmordmethoden“. Das alleine sollte uns nachdenklich machen.

In Galizien, hier in Spanien ist das Gesetz von Auschwitz bereits in Kraft getreten, das dem Staat offiziell das Recht gibt, den Bürgern neben der Freiheit auch das ganze Hab und Gut zu berauben.



Die Maske wurde zu dem wichtigsten Bestandteil des irdischen Lebens. Der Grund dafür ist mir bis heute unklar. Autofahren mit einer Maske, auch wenn der Fahrer der einzige Anwesende im Fahrzeug ist. Fahrräder werden nur noch maskiert geradelt. Joggen, Fitnessstudio, Massage, Haare schneiden, Gebären, Spielen auf dem Spielplatz, Schwimmen, Bewerbungsgespräche, Einkaufen und mehr. Alle diese Aktivitäten werden nur noch mit einer oder gleich mehreren Gesichtsverhüllungen übereinander betätigt. (Ich habe auch Menschen mit einem „Maskensandwich“ gesehen: herkömmliche Maske – FFP2 – herkömmliche Maske.) Und wer das Spiel nicht mitspielt, wird gnadenlos diskriminiert, und in manchen Fällen sogar von seinen Mitmenschen geschlagen.


Vorzeigebürger des Jahres: Eine Frau, die mutterseelenalleine und maskiert bei sich daheim hockt.

Unter allen diesen herzbrechenden Bildern, die ich seit einem Jahr zu sehen bekomme, gab es eins, das mein Herz tief in der Mitte traf. Das war letzte Woche im Schreibenwarenladen. Eine Familie mit einem dreijährigen Mädchen betrat den Laden. Mein Blick fiel auf das Kind und ich musste in die Lippen beißen, dass ich nicht gleich in Tränen ausbrach: Sein hübsches, jedoch trauriges Gesicht war von zwei Masken bedeckt. Die obere war eine Pinke FFP2, die noch weniger luftdurchlässig ist, als die herkömmlichen. Der Kommentar der Verkäuferin lautete: „Du hast aber eine hübsche Maske an!“

Viel früher, bevor wir von diesem Irrenhaus heimgesucht wurden, hätte man gesagt: „Du hast aber ein hübsches Gesicht! Du hast aber ein süßes Lächeln!“, aber das ist jetzt out, und gehört bald den Science-Fiction Büchern.

Doch wollen wir nicht der Jahrestag der Krönung der Corona-Monarchie mit so viel negativem Zeug feiern, denn es sind auch großartige, positive Dinge passiert, wie zum Beispiel:

Alle erdenklichen Weltprobleme sind gelöst! Fertig aus! Als wären sie nie dagewesen! Und falls es da doch ganz unerwartet ein Problem auftauchen sollte, dann ist es der Corona-Kiste untergeordnet, wie zum Beispiel: „Welthunger in Zeiten der weltweiten P(l)andemie.“ – „Häusliche Gewalt in Zeiten der Corona-P(l)andemie.“ – „Umweltverschmutzung in Zeiten der Corona-P(l)andemie.“, usw. Hauptsache die Begriffe „Corona“, „Covid-19“ und „P(l)andemie“ schmucken jeden Artikel.

Oder, sogar viel schöner: In der Schweiz durften letzte Woche maskierte, vermummte Menschen zu einer Volksabstimmung gehen und für ein landesweites Verhüllungsverbot für Mosleminnen abstimmen. Ist das nicht großartig? Neben der Rede- und Meinungsfreiheit, soll jetzt auch die Religionsfreiheit offiziell und völlig demokratisch aus dem Plan genommen werden. Ist das nicht die wahre Demokratie, die wir sonst auf der Welt vermissen? Dass ich selbst mein Gesicht vermumme, weil es mir jemand so diktiert hat und weil ich sonst mit hohen Bußgeldern oder Diskriminierung rechnen müsste, aber dafür abstimmen darf, dass andere Menschen, nicht das Gleiche tun dürfen, wie ich. Ein Hoch auf die Schweiz! Sie sind der Gewinner des Jahres und wir sollten uns alle ein demokratisches Beispiel an ihnen nehmen. Video hier.

Aber das sind bei weitem nicht die einzigen positiven und tollen Ereignisse der letzten 364 Tagen. Es wird noch hoffnungsvoller und doller. Denn, während die große Mehrheit der Erdbevölkerung Monate lang in ihren Häusern eingesperrt war, wie ein Vogel in einem Käfig, sich aus Zweifel und Depressionen umbrachte, weil sie nicht einmal vor ihre eigene Haustür gehen durfte, schaffte es eine andere Gruppe, geschwind mal einen Fuß auf den Mars zu setzen! Ist das nicht das Wunderbarste, was wir in unserem Leben je erleben könnten? Das lässt mich alle negativen Ereignissen der Menschheit im Nu wieder vergessen.

Ob die Marslandung tatsächlich stattgefunden hat, oder ob dies zu den Wunderdingen gehört, die sie uns je aus ihren Aluhüttchen hergezaubert haben, kann ich schwer beurteilen. Doch nehmen wir an, das sei eine Ausnahme der Regeln und es habe tatsächlich eine Landung gegeben. Dann gehe ich stark davon aus, dass auch diese Exkursion im Aal unter denselben Sternen stand wie die Mondlandung, mit ihren führenden „Wissenschaftlern“ aus dem Kreise SS. Im Schatten der Mondlandung.

Einer meiner Onkel schickte mir ein Video von der angeblichen Marslandung und teilte seine große Freude und Begeisterung über diesen angesehenen menschlichen „Fortschritt“ mit mir. Und ich merkte, wie die Wut in mir hochkochte!

Was in aller Welt hat der Mensch, der seit seiner Entstehung für Elend, Unheil und Schande sorgt, wo auch immer er sich gerade befindet, auf dem Mars zu suchen? Was im Himmel hat das zweibeinige Tier, das bis heute nicht einmal sich selbst entdeckt hat und keinen blassen Schimmer hat, wer er ist, auf dem Mars verloren? Wollen sie jetzt ihre Zerstörungsarbeiten galaxienweit betreiben, nachdem sie bereits die Erde mit ihrer rücksichtslosen, verantwortungslosen und egoistischen Verhaltensweise zerstört haben? Wollen sie den Marsmenschen die Ruhe, den Frieden und die Freiheit berauben, manipulieren, unterdrücken und für ihre Menschenversuche ausnutzen? Wollen sie die Naturressourcen auf dem Mars aussaugen und verschwenden, damit die Marsbewohner auch verhungern? Wollen sie ihre Panzern und Waffen und Drogen auf den Mars transportieren, um dort Kriege zu führen und die Marsmenschen vernichten? Wollen sie den Menschen auf dem Mars unter Stress und Angst setzen, damit auch sie immer kranker und schwächer werden, so dass ihre Medikamenten galaxienweit verkauft werden können?

Was in aller Welt hat der zweibeinige Unruhestifter auf dem Mars zu suchen, während das Einzige das er je auf der Erde erreicht hat, Unheil, Zerstörung, Spaltung, Mord, Kriege und das Erschaffen von Dunkelheit gewesen ist?

Das war der Jahresrückblick von 13. März 2021.

Klappentext:

„Ich hab‘ alles auf Rot gesetzt und das Rad hielt bei Schwarz an. Ich hab‘ verloren“, geht der 34-jährigen Langzeitreisende Sara durch den Sinn, während sie am Flughafen in Kuala Lumpur steht und die auf- und absteigende Flugzeuge beobachtet.

Was ist der Preis für Freiheit und wie weit würdest du gehen, um deinen Herzenswunsch zu erreichen? Bist du bereit, alles aufzugeben; das Bedürfnis nach Sicherheit, Stabilität, Gewissheit, und dich von allen konventionellen Werten, Vorstellungen und gesellschaftlichen Erwartungen zu lösen, wenn dein Herz es von dir verlangen würde, wenn das der einzige Weg zur Liebe wäre?

Das kleine, schwarze Fischlein handelt von der inneren Reise einer gebürtigen Iranerin, die auf der Suche nach Freiheit und wahrer Liebe, sich selbst verliert und (wieder) neu findet.

Mit viel Offenheit und Ehrlichkeit berichtet sie von den Herausforderungen, die ihr auf diesem Weg gestellt werden, und von der dunkelsten Zeit ihrer Reise.

Hat sie wirklich verloren?

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